Umparken mit geöffnetem Klappenauspuff

Kein anderer Automobil-Hersteller hat sich in den letzten 10 Jahren derart gemausert – wer hätte gedacht, dass man mal als Fahrer eines Mercedes eine derartige Aufmerksamkeit geschenkt bekommt.

Von Mercedes-Benz zu Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach, Mercedes-EQ, Mercedes-Influenca und Mercedes-Proll – Der Markenkern-Schlamassel der Schwaben

Es gibt auf diesen Seiten und auf AUTOHUB.de sicherlich genug Artikel, die den Eindruck nahe legen, der Autor wäre tief beeindruckt von den Fahrzeugen der Schwaben und auch von der Wandlung des ehemals so biederen, Spaßbefreiten Konzerns. Und das stimmt. Schaut man zurück in die eigene Historie, so war es vor allem die Zeit rund um 2013, die mir eine völlig neue Wahrnehmung der Marke Mercedes-Benz bescherte.

Es war 2013 dieser Roadtrip, der mein Bild, meine Wahrnehmung von den Spaßbremsen aus Schwaben veränderte. In ein paar Wochen wird es 7 Jahre her sein. 7 Jahre in denen Mercedes-Benz eine Transformation durchlitten hat, die nicht nur Zielführend ist. In den letzten 7 Jahren wurden Ideen gelebt, Ideen verworfen, Märke begeistert, Modelle neu erfunden und für jedes Töpfchen, ein Deckelchen gefunden. Was erst einmal nach Shareholder-Glück klingt, führt in eine Sackgasse. War man mal überzeugt, unter dem Radar der Banalitäten zu fliegen wäre genau der Platz, den man in einem Benz einnehmen möchte – hat sich die Strategie der Schwaben mittlerweile völlig umgekehrt. Vom Hersteller einer zeitlosen Premium-Transport-Lösung, unter dem Radar von Yellowpress und ADHS-Piloten fliegend, hat man sich losgelöst und landet mittlerweile auf dem Flugzeugträger der Eitelkeiten. Und weil das nicht genug ist, tut man alles um die Aufmerksamkeit aller zu erhaschen, die fähig sind, drei Kreuze unter einen Leasingvertrag zu setzen. Anstatt Stealthbomber, fliegt man mittlerweile einen rosaroten Kirmesbomber. Von der Lounge-Music zum relaxen abgekommen, setzt die Marke heute auf dt.HipHop – Hauptsache laut.

2013 traf ich den Designer der Marke, Gordon Wagener zum ersten Mal. Ausgerechnet in Las Vegas. Was retrospektiv jedoch gut passt. Schrill. Bunt, laut und auf Aufmerksamkeit heischend – das ist das Zeitalter in dem die Designsprache der Stuttgarter angekommen ist. Alternativ ginge auch Macau. Dann wäre das Bild gelungen. War man bei Mercedes einst stolz – nicht zu aufdringlich zu sein, beleuchtet man heute den unter ADHS leidenden Mercedes-Stern im Kühlergrill. Stop it – now, Gordon!

Mercedes-AMG – Verfahren auf dem Highway der Emotionen

Turnschuhe und keine Krawatten. Was ich einst als revolutionären und extrem sympathischen Schritt empfand, hat sich im Rückblick als Marschweg der Beliebigkeit herausgestellt. Die der Marke einst eigene konservative Eleganz hat sich aufgelöst zwischen Klappenauspuff und dem AMG-Kühlergrill mit der Philosophie, die Gleichteile-Strategie bis zum Ende zu leben und gleich die Mercedes-Sterne aus der LKW-Sparte zu verbauen.

Mercedes-AMG-Maybach-EQ-SUV-Irrfahrt

Der übliche Entwicklungszyklus in der Automobil-Industrie stellt die Verantwortlichen vor große Aufgaben. Schnelle technische Veränderungen, gesellschaftlicher Konsens und die Aufgaben im Bereich Vernetzung, Autonomie und Digitalisierung setzen alle Hersteller unter Druck. Da mag Attacke die richtige Strategie sein. Mercedes-Benz hat sich von 7 Baureihen in den 1960er auf 30 Baureihen in 2019 massiv mit dem füllen von Angebotslücken beschäftigt. Das man dabei auch manch Frage beantwortet, die zuvor niemand gestellt hat, hat man sich in anderen Branchen abgeschaut.

Woher soll ich wissen, dass ich einen 3 Tonnen Zweifarb-Elefanten fahren will – wenn ich diesen zuvor nicht kannte?

Nach dieser Idee hat sich Mercedes-Benz neu erfunden. Für diesen Mut gehört der Marke Respekt gezollt. Doch – wie bei Kindern in der Pupertät, geht nicht jedes Experiment in die richtige Richtung. Und wie man am Tweet von Jana auf Twitter gut nachvollziehen kann, befindet sich die Marke, dank wertvoller Arbeit mit Menschen die niemals einen Benz gekauft hätten (hüstel), und einer Positionierungs-Strategie in der Boxengasse der emotionalen Rennstrecke, nun an einem Punkt – an dem man ein wertvolles, reflektierendes Gespräch mit dem Zögling suchen könnte – damit man die Pupertät mit Erfahrungen erlebt – sich die Nase aber nicht blutig wie ein Preisboxer haut.

Der SUV für jeden Fall.

Das sich das Synonym SUV derart schnell vom Kassenknüller zum Gesellschafts-Unwort des Jahres wandelt, dafür darf man weder den Automobil-Herstellern noch der Gesellschaft den schwarzen Peter zuschieben. Da kumuliert sich Dieselgate, Aufregekultur und Socialmedia-Filterblase zusammen mit der Erkenntnis eines unmöglichen „weiter so“ zu einer gefährlichen Sackgasse für Automobil-Hersteller. Wer das jetzt nicht erkennt und dagegen lenkt, der wird schon bald versuchen müssen, die Standzeiten der CO2-Bomber mit massiven Leasinganreizen und viel Media-Budget in den Griff zu bekommen. Wobei, da gibt es ja jetzt dieses Content-Marketing und diese Influencer. Spaß. Das dies alleine keine Probleme löst – sehen wir aktuell.

Zeit zum umparken

Bevor Mercedes-Benz mit der Grumpy Cat werben muss – sollte man sich die Zeit nehmen, einfach mal zu reflektieren. Wo stehen wir heute? Was ist unser Markenkern? Was steckt noch an Mercedes in, Mercedes-AMG, Mercedes-EQ, Mercedes-Maybach und wohin geht die Reise der Mobilität. Das tut man vermutlich in Stuttgart bereits. Und vermutlich auch nicht erst seit dem Amtswechsel von Dr. Z auf den kühlen Schweden. Meine Hoffnungen sind groß, dass man bei Mercedes-Benz den gleichen Wandel in die richtige Richtung hinbekommt. So wie man es bereits damals – als man aus dem biederen Buchhalter-Traum, den Traum der hippen Weltmarke gebar – geschafft hat.

#EineBrancheschafftsichab

Disclosure: ich kenne Malmedie nicht persönlich, es mag sein, dass er ein netter und toller Typ ist. Mein Aufreger dreht sich primär um die völlig dümmliche Art und Weise, wie man hier eine ganze Branche verarscht! Sowohl von Seiten Malmedies, als auch von Seiten Mercedes-Benz.

#eineBranche schafftsichab – Danke Malmedie!

Es ist sicherlich eines der wichtigsten Autos überhaupt für Mercedes-Benz. An diesem elektrifizierten Ex-SUV kann man den Grad der Veränderung ablesen, derer sich die Automobilwirtschaft unterwerfen muss. Natürlich zieht man als Automobil-Hersteller da alle Register. Von der klassischen Pressearbeit, über klassische Werbung, bis hin zu dem hippen Influencer-Marketing. Und weil man sich bei Mercedes-Benz durchaus bewusst ist, welche Rolle dieses Internet spielt, hat man sich zwei Platzhirsche – pardon – den deutschen Youtube-Platzhirsch und Burger-Bräter JP und die Didi Hallervorden-Variante eines Auto-Entertainers und Nummer 1 der TV-Bibis für pre-Pupertäre Autonerds, Matthias Malmedie, eingekauft und allerlei „voll lustige“ und „voll authentische“ Clips abdrehen lassen. Werbung halt. Schwamm drüber.

Seit Ewigkeiten ist eines klar: Mit Journalismus wird man nur selten reich. Mit Werbesprech im Auftrag von Konzernen, schon eher. Da spielt es auch keine Rolle, was für eine große Nummer man auf Youtube ist. Seitdem das lineare TV auf dem Abstellgleis des Zeittrends parkt, sind Streaming-Plattformen die Multimillionen Dollar-Spielfläche für jeden, der zwei Sätze in seiner Landessprache am Stück unfallfrei artikulieren kann. (Was im Umkehrschluss auch bedeutet, eigentlich ist Habby auf Youtube fehl am Platz, denn der, der kann ja nicht einmal zwei Sätze … )

Um das ganz deutlich zu sagen: Ein kleines fünf- bis mittleres sechsstelliges Salär für derart unbekümmerte, und völlig frei eines profunden fachlichen Tiefgangs abgedrehte Werbe-Clips, nimmt jeder gerne an. Das ist ü-ber-haupt nicht meine Kritik! Die Frage ist nur, wie geht man mit den eigenen Zuschauern um? Wie viel Respekt hat man vor der eigenen Branche? Und wie ernst man seine eigene Arbeit nimmt.

Reingetappt in die Glaubwürdigkeitsfalle! Mit Anlauf.

Unsere Branche leidet eh unter der Nähe zu den Automobil-Herstellern. Es ist die ewige Diskussion um die Glaubwürdigkeit unserer fachlichen Beurteilungen. Findet man etwas gut, wird man sofort als „gekauft“ einsortiert. Gleichzeitig haben der Abgas-Skandal und andere Thematiken immer wieder bewiesen, wie schwierig und komplex es ist, wirklich Erklärungsbedürftige Themen so aufzubereiten, dass man sich dem Vorwurf des Klüngels erwehren kann.

Wie kann ein Vollprofi wie Malmedie auf die Idee kommen, es wäre in Ordnung, ich rede dabei nur von seiner Glaubwürdigkeit gegenüber seines Publikums, nicht einmal von den rechtlichen Aspekten – es wäre in Ordnung erst Werbung für ein Fahrzeug zu machen und es danach „zu testen“. Bitte! Wie soll da irgendwer noch behaupten können, Schnittchen und 5-Sterne Hotels würden uns in unserer Arbeit nicht beeindrucken, wenn im nächsten Schritt auch noch bezahlte Werbung für das Produkt folgt? (Oder in diesem Fall sogar zeitgleich!)

#eineBrancheschaftsichab

Den viel größeren Vorwurf muss man dabei dem Unternehmen Mercedes-Benz machen. Deren Kommunikations-Experten, sowohl von Seiten des Marketings, als auch von Seiten der Presse-Arbeit, sollten eigentlich – nicht nur wegen der Frage der Compliance – genau solche Auswüchse verhindern. Aber gut, nachdem man nicht nur beim Thema Abgas-Skandal log, liegt es vermutlich nah, auch dem Zuschauer, dem Publikum des Mediums Youtube, jedwede Mündigkeit abzusprechen.

Herzlichen willkommen bei der letzten Phase von #eineBrancheschafftsichab

Mit dem Citigo durch Hamburg

„Kleinstwagen und ich – Na das passt ja.“

Dachte ich mir als die Einladung von Škoda ins elektronische Postfach flatterte.

Auf der anderen Seite sind Blogger und kleine unbedeutende Motor-Journalisten-Frischlinge wie ich, immer froh wenn man von den großen Marken wahrgenommen wird und die Chance bekommt das Produkt zu „er-fahren“.

Der ehemalige Tschechoslowakische Automobil-Hersteller wurde 1990 im Rahmen der Privatisierung und dem  Zerfall  des Ostblocks der Perestroika in den ehemaligen Ostblockstaaten von der Regierung an den Volkswagen-Konzern verkauft. Seit dieser Zeit entwickelt sich das Unternehmen ähnlich prächtig wie zur Blütezeit in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Volkswagen führte bei den Tschechen konsequent die Plattform-Techniken ein und anders als Seat, konnte sich Škoda am Markt mit günstigen, aber sehr soliden und praktischen Fahrzeugen aus dem Konzern-Baukasten etablieren.

Der Superb zum Bsp. ist als Passat-Ableger geboren und ein Geheimtipp unter den stillen Genießern von großen, aber unscheinbaren Reise-Limousinen. Als Kombi schlägt der Superb sogar die Ladefähigkeiten der Mercedes-Benz E-Klasse. Dank exzessiver Qualitäts-Sicherung ist ein „günstiger“ Škoda im Innenraum bei geschlossenen Augen, kaum von einem Volkswagen oder Audi zu unterscheiden.

Mir persönlich ein Wunder – aber die Idee des Volkswagen-Konzerns, aus dem Baukasten heraus, aber unter mehreren Labels mit eigener Marken- (oder besser Marketing-) Identität ein eigenständiges Produkt zu entwickeln und am Endkunden-Markt damit erfolgreich zu sein, funktioniert.   Für die Konzerntöchter Seat und Škoda ist die große Volkswagen-Mutter ein Quell der stetigen Produkt-Neuheiten. Mit vollen Hosen lässt es sich eben gut stinken.

Nach dem eher „glücklosen“ ersten Versuch eines günstigen und urbanen Stadtfloh mit dem Namen VW Fox, hat es sich nun ausgefuchst und der Konzern aus Wolfsburg macht ernst mit der Idee eines „Volks-Wagens“ im untersten Preissegment und mit der ideellen Heimat: „Stadt-Verkehr“.

Die  mit nur leicht  verändertem „Make-Up“ (Achtung Wortwitz!) versehenen Seat und Škoda-Zwillinge des neuen Kleinstwagens aus Wolfsburg, dem Up!, haben den Namen Mii (Seat) und Citigo (Škoda) bekommen.

Gestern von mir gefahren:

Der Škoda Citigo 3-Türer mit dem „Bigblock“ und 75PS und der 5-Türer mit dem gleichgroßen Motor, aber nur 60PS.

Hier gibt es heute nur ein paar Gedanken zum „Urban-Individualverkehr“.

Den Namen hat Škoda gut getroffen: „Citigo“. Impliziert er doch sofort worum es geht bei diesem Fahrzeug. Die Stadt soll seine Heimat werden. Parkhäuser, Parkbuchten, Parken in zweiter Reihe. Vom Kino, zum Einkaufscenter, von der Haustür bis  auf die Arbeit. Die Wegstrecken des Citigo dürfte für die zukünftigen Besitzer, des mit preußischer Geradlinigkeit gezeichneten Citigo, überschaubar bleiben. Geradezu im Widerspruch hierzu: Die sehr bequemen Sitze mit integrierten Kopfstützen.

Denkt man über die Bedürfnisse der Stadtmenschen im Bezug auf den Individualverkehr nach, so erkennt man in der Tat eine Übereinstimmung mit den Stärken des kleinen Tscheschen und seiner Patchwork-Familie.  Parken ist dank steil stehender Scheiben, einer guten Übersichtlichkeit über die kurze Stummelhaube vorne und den optional möglichen Parksensoren hinten eine Kinderübung.  Zugleich ist der Citigo nicht viel teurer als eine Jahreskarte der Bahn. (Glaube ich.) Der Citigo kostet in seiner günstigsten Version 9.450€ .

Nachdem ich selbst ein absoluter ÖPNV-Hasser bin, wäre mir der geringe Aufpreis des Citigo im Vergleich mit den Jahresfahrkarten der Stadtwerke, kein weiterer Gedanke wert. Mein Auto, meine Fahrstrecke. Meine Musik.

Apropo Musik und Medien: Der Citigo lässt sich (wie seine Konzern-Verwandten) mit einem pfiffigen Navigations-System ausrüsten, dessen portable Ausführung nicht nur dafür sorgt, dass man damit auch im Stadt-Dschungel zurück zum geparkten Auto findet, sondern auch Freisprecheinrichtung,  Multimedia-Zentrale  und Bordcomputer darstellt. Blutooth-Streaming der auf dem Handy gespeicherten Musik ist damit ein Kinderspiel.

Kleine Autos sind zwar praktisch zum parken, aber meine alte S-Klasse ist mir lieber, damit fahre ich sicherer und im Falle eines Unfalles bin ich darin besser aufgehoben. Solche Sprüche hört man oft. Da werden alte Schleudern mit Mühe durch den Großstadt-Dschungel manövriert, nur weil man denkt, im Falle eines Falles wäre man in einem 20 Jahre alten „Hobel“ besser aufgehoben.

Bullshit. 

Der Citigo ist zwar nicht einmal 4 Meter lang, aber seine 3,56m sind derart gut gebaut, das er im Euro-NCAP Crashtest 5 von 5 Sterne bekommen hat.  Damit es erst gar nicht soweit kommt, hat der Citigo jedoch etwas an Board, was man bei den vermeintlich sicheren „alten Schlitten“ vergeblich suchen wird: Einen „City Safe“ Assistenten. Dieser Notbrems-Assistent kann Unfälle im typischen Stadtverkehr vermeiden helfen. Zwischen 5 und 30 km/h misst ein Lasersensor in der Frontscheibe den Abstand und die Geschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug.  Erkennt das System eine Gefahr, kann der Citigo vollständig bis zum Stillstand abbremsen.

Auf einem abgesperrten Platz vor den Deichtorhallen konnte ich das System selbst testen. Es kostet ein wenig Überwindung um mit knapp 30 km/h auf ein Hindernis zu zu fahren und dann die Füße von den Pedalen zu nehmen, anstelle ordentlich auf die Bremse zu treten. Aber – was soll ich sagen? Es funktioniert.

Er bremst selbst mit einer Verzögerung von bis zu 10m/s² ab und kommt vor dem Hindernis (im Test war es eine Papp-Wand) zum stehen.

Geile Sache. Dürfte bei einigen „Unkonzentrierten“ Smartphone-Usern für eine Entlastung der KFZ-Versicherung sorgen.    Diese Technik ist in Luxuslimousinen nichts ganz neues mehr, im Segment der Kleinstwagen jedoch völlig neu.

Zum 60PS und 75PS Motor, dem Fahrverhalten und meiner Einschätzung über die Qualitäten des kleinen Škoda werde ich im dezidierten Fahrbericht auf autofahrer-zeitung.de noch eingehen.

 

An dieser Stelle ist dann erst einmal genug gesagt.

Nein. Halt ;).

Merci an Škoda für die Einladung nach Hamburg.

Das war 2012 … demnächst sollten wir mal den neuen e-Citigo durch Hamburg fahren …